Kletter- und Bergpartner finden und gemeinsam etwas unternehmen

Hochtourenwochenede Grossvenediger

15.08.2014 00:00

Das verlängerte Wochenende vom Fr, 15. bis So, 17. August bot sich für ein Hochtourenwochenende richtig an. Bernhard war unser erfahrener Organisator.

Ursprünglich wollten wir von der Kürsinger Hütte den Venediger von Norden her besteigen, doch da nach einem Unwetter das Sulzbachtal unpassierbar war, mussten wir kurzfristig umdisponieren und wählten als neuen Stützpunkt das Defreggerhaus, das auch einen kürzeren Gipfelanstieg bietet. Auch der Aufstieg ist recht gemütlich. Zuerst brachte uns das Venedigertaxi von Hinterbichl/Prägraten zur Johannishütte und ersparte uns somit ca. 2 Std. und 800 Hm und dann konnten wir unser Gepäck mit der Materialseilbahn zum Defreggerhaus bringen, sodass wir bequem ohne Rucksack bis zur Hütte gehen konnten.

Doch leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Schon beim Aufstieg regnete es und der Regen ging schön langsam in Schnee über. Zu allem Überdruss war das Defreggerhaus kaum geheizt, sodass wir grösste Mühe hatten, unsere trotz Regenschutz feuchte Kleidung trocken zu bekommen. Auch der Schuhständer, der sich im kalten Eingangsraum befand, wurde nicht beheizt. So zogen wir uns recht bald in unsere ebenfalls kalten Lager zurück, wo wir - 7 Personen - auf 5 Matratzen untergebracht waren.

Der nächste Tag begann zuerst freundlich und wir hofften bereits auf einen schönen Gipfeltag, doch leider zogen bald wieder Wolken auf und Nebel und Wolken verwehrten uns den Gipfelblick.

Zuerst erfolgte der Aufstieg über Steine und Fels bis zum Einstieg zum Mullwitzkees, wo wir 2 Seilschaften bildeten. Es folgte zunächst eine längere, flachere Querung über einen spaltenreichen Teil, danach ein steilerer Aufstieg bis auf 3420m Höhe, einen flacheren Rücken.

Hier bei einer Stangenmarkierung entschlossen sich 3 Teilnehmer umzukehren, da der Gipfel im dichten Nebel lag und ein kalter Wind ging. So drehte ich mit den 3 Personen um, während Bernhard mit den anderen beiden den Gipfelsturm wagte. Er erreichte ihn auch nach intensivem Spuren im Neuschnee, Aussicht gab es jedoch keine.

Um 15 Uhr waren alle wieder wohlbehalten am Defreggerhaus angekommen. Da wir noch rechtzeitig dran waren und das Defreggerhaus diesmal voll sein würde, entschlossen wir uns noch am selben Tag abzusteigen. Das Taxi, das uns von der Johannishütte in Tal bringen sollte, kam jedoch erst nach einem nochmaligen Anruf, sodass wir ca. ½ Std. im tlw. starken Regen im Freien warten mussten.

Völlig durchnässt kamen wir in Hinterbichl/Prägraten an und hatten alle Lust noch länger zu bleiben verloren. So gingen wir noch ins Gasthaus Islitzer essen und fuhren dann heim. Ca. zw. 2 und 3 Uhr kamen alle wohlbehalten wieder zu Hause an.

Nichtsdestotrotz wollen wir den Gipfelsturm nächstes Jahr nochmals versuchen.

 

Die Teilnehmer: Bernhard, Luzie, Karl, Renate, Susanne, Elisabeth und Roman

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